Der Phoenixsee 1983 und 2009

Mitte 1983Phoenix-Ost 1983

19.12.2009Hoerder Burg 19.12.2009

Hörde am See

wie aus einem Stahlwerk ein See wird

Wer hätte das gedacht?

Dass der Dortmunder Vorort Hörde nicht mehr als einer der dreckigsten Vororte Deutschland gilt, sondern umrahmt von einem See, einem naturnahen Fluss und viel Grün drumrum zu einem der interessantesten städtebaulichen Projekte Europas gehört?

In den Neunzigern des letzten Jahrtausends sicherlich kaum jemand. Da prägten das Stahlwerk der Hermannshütte im Osten und die beiden Hochöfen auf dem Phoenix-Gelände im Westen das Stadtbild und sorgten für fast schon sichtbare dicke Luft. Doch heute liegt Hörde auch für die größten Skeptiker erkennbar an einem See. An die Industriegeschichte erinnern nur noch Ruinen. Und Straßennamen.

Auf dieser und den dazugehörigen Seiten habe ich Informationen in Schrift und Bild zum Wandel des früheren Industriestandortes Dortmund-Hörde in eine naturnahe Freizeitregion zusammengetragen. Wozu natürlich auch die Umgestaltung der ehemaligen Hermannshütte in den Phoenixsee gehört, der seit dem 1. Oktober 2010 offiziell mit Wasser gefüllt wird, als im Rahmen des SeeFestes OB Sierau den Hahn öffnete. Seitdem plätschern täglich etwa 1500 Kubikmeter Wasser in die riesige Aushubfläche, bis der Phoenixsee Mitte 2011 einmal mit nahezu 600.000 Kubikmetern geflutet sein wird.

Dass Hörde einmal an einem See liegen könnte, hätten die Hörder bis vor ein paar Jahren wohl nie geglaubt. Von den Gründervätern mal ganz zu schweigen. Denn es sah lange Zeit wirklich überhaupt nicht danach aus, als würde sich diese kleine Stadt, inzwischen ein südlicher Vorort der Stadt Dortmund, jemals dem Würgegriff der Industrie entziehen können.

Aber alles mal ein bisschen der Reihe nach.

Mehr dazu auf der Geschichtsseite "Historisches".

Informationen und Fotos zum Phoenixsee findet man im Abschnitt "Phoenixsee".

Mehr zum Industriepark Phoenix-West steht im Abschnitt "Phoenix-West".