Der Phoenixsee 1983

Phoenix-Ost 1983

Besonderheiten

Die neue Emscher

Seit dem 18.12.2009 fließt die Emscher wieder als offenes Gewässer über das Gelände des früheren Stahlwerks. Die offen gelegte Emscher ist zu erkennen auf den Standorten PS12, PS13 und PS14.

Die Flutung

Am 01.10.2010 war es denn endlich soweit:

Der See wurde hochoffiziell von OB Sierau, Larry Hagman (genau: der Beschützer der bezauberten Jeannie und der Fiesling aus Dallas) und anderen Personen des öffentlichen Lebens in Betrieb genommen. Da die Grundwasserpumpen schon etwa zwei Monate vorher ausgeschaltet wurden und der August 2010 als der bisher regenreichste seit Aufschreiben des Wetters in die Annalen einging, war zu diesem Zeitpunkt der See allerdings schon mit etwa 120.000 Kubikmeter Seewasser gefüllt.

Seitdem ergossen sich täglich circa 1500 Kubikmeter Trinkwasser in den See. Man rechnete damit, dass die vollen 600.000 Kubikmeter des gefüllten Phoenixsees Mitte des folgenden Jahres erreicht würden.
Was dann auch so eintraf: Ab Mai 2011 schauten die Hörder im Osten Ihres Vorortes nicht mehr auf ein Stahlwerk mit wuchtigen Hallen, sondern auf eine Wasserfläche so groß wie die Binnenalster in Hamburg oder der vordere Aasee in Münster.

Standort Phoenixsee PS00 Standort Phoenixsee PS01 Standort Phoenixsee PS02 Standort Phoenixsee PS03 Standort Phoenixsee PS04 Standort Phoenixsee PS05 Standort Phoenixsee PS06 Standort Phoenixsee PS07 Standort Phoenixsee PS08 Standort Phoenixsee PS09 Standort Phoenixsee PS10 Standort Phoenixsee PS11 Standort Phoenixsee PS12 Standort Phoenixsee PS13 Standort Phoenixsee PS14 Standort Phoenixsee PS15 Standort Phoenixsee PS16 Standort Phoenixsee PS17 Standort Phoenixsee PS18 Standort Phoenixsee PS19

Der Wandel vom Stahlwerk zum See ...

... wird am schnellsten sichtbar, wenn man eine Landkarte Hördes vor dem Beginn der gewaltigen Umbaumaßnahmen vergleicht mit einem Lageplan des heutigen Phoenixsees. Untenstehend daher zum einen der Lageplan Hördes aus dem Jahre 1997, als der Osten des Vorortes noch dominiert wurde vom Stahlwerk Hermannshütte mit seinen fast 100 ha Fläche und vermutlich nur Eingeweihte ahnten, welch gewaltige Veränderungen in den kommenden Jahren auf die Bürger zukommt.


Hörde, Phoenix-Ost 1997

Die Kartenlegende

Die Bundesstraße B236, über die alle Straßentransporte für das Stahlwerk abgewickelt wurden, umschlängelt das Werksgelände vom früheren Nussbaumweg im Norden ausgehend (der heutigen Freie-Vogel-Straße) über die Straßen 'Am Remberg', 'Kohlensiepen', 'Adelenstraße' und 'Schüruferstraße' bis zur Berghofer Straße. Die neue B236 war 1997 schon im Bau (auf der Karte sieht man rechts auch schon das Baugelände), doch wurde sie erst nach der Schließung des Werkes komplettiert.

Nachdem 2002 das Stahlwerk in Einzelteile zerlegt wurde, begannen nach einer intensiven Planungsphase 2005 die ersten Umbau- und Sanierungsarbeiten auf dem Gelände. Heute erinnern nur noch einige Informationstafeln an der Hörder Burg und am Kaiserberg II an die industrielle Vergangenheit des Geländes.
Die Landkarte Hördes zeigt nun einen See mit etwa 24 ha Fläche inmitten von Wohnbebauung, an dessen nördlichem Rand ein sauberer Fluss, die Emscher, grenzt.

Hörde, Phoenix-Ost 1997

Die Kartenlegende

Die Modellierung des Sees

Ab Mai 2009 waren die Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Man begann mit der Modellierung des Sees und seiner näheren Umgebung. Von zwanzig verschiedenen Standorten aus habe ich das Phoenixgelände immer mal wieder fotographiert. Bis etwa Juni 2011 in monatlichem Abstand (dann war der See geflutet), danach in etwa halbjährlichen Intervallen. Einen Teil der Fotos stelle ich nach Standorten und Datum sortiert in den folgenden Seiten vor. Unten zunächst einmal eine Übersicht der Standorte. Die Karte stammt aus dem OpenStreetMap-Projekt. Die Standorte selbst findet man nicht in OSM, sondern wurden nachträglich ergänzt.

Die Fotostandorte (mit der aktuellen OSM-Karte Stand Okt. 2016)

Die Fotostandorte am Phoenixsee

Die Fotos habe ich bis 2013 mit einer Casio Exilim aufgenommen in einer Größe von 2560 x 1920 Pixel, was für ein Netzalbum natürlich zu groß ist. Sie sind daher für das Album selbst auf das Format 200 x 150 Pixel verkleinert worden, können aber durch Anklicken auf 800 x 600 in einem eigenen Fenster vergrößert werden. Ab 2014 verwende ich eine Sony RX100 mit einem deutlich lichtstärkeren Objektiv und einem deutlich größeren Sensor, was beides den Aufnahmen gut tut.